DIE ORGEL

Die neue Göckel-Orgel in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Rauenberg, geweiht am 20. November 2005

Seit 1983 bauen und restaurieren Orgelbaumeister Karl Göckel und sein Team mit höchster Präzision klassische und symphonische Orgeln. Handwerkliche Kunstfertigkeit, der Einsatz moderner Technik und die ausschließliche Verwendung hochwertiger Materialien bilden dabei eine ideale Einheit. Auch die Rauenberger Orgel trägt die Handschrift des Orgelbaumeisters Karl Göckel mit ihrem an der französischen Romantik, den Orgeln des berühmten Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll, orientierten Klang.

In 175 Tagen entstand das neue Instrument: Eine Orgel mit 36 klingenden Registern und 2.293 Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal; über 2.000 Setzerkombinationen stehen zur Verfügung. Die größte Pfeife misst fast 5 Meter, die kleinste ungefähr 1 cm. Das Gehäuse besteht aus Stahl, Glas und Holz; Markus A. Fuchs aus Dielheim hat den modernen Orgelprospekt gestaltet.


Disposition der neuen Orgel (2005)

Disposition der neuen Orgel
(erbaut 2005, erweitert 2021 und 2024)

Manual I                            Grande Orgue C-a’’’
1. Corno dolce 16′
2. Principal 8′
3. Gemshorn 8′
4. Flûte harmonique 8′
5. Prestant 4′
6. Doublette 2′
7. Mixtur V-VI
8. Cornet III-V
9. Trompette 8′

Manual II                            Positif C-a’’’
10. Salicional 8′
11. Bourdon 8′
12. Prestant 4′
13. Rohrflöte 4′
14. Sesquialter II
15. Flageolet 2′
16. Larigot 1 1/3′
17. Mixtur III – IV
18. Cromorne 8′
-Tremblant-

Manual III                         Rècit expressif C-a’’’
19. Gambe 8′
20. Flûte traversière 8′
21. Bourdon 8′
22. Voix céleste 8′
23. Flûte octaviante 4′
24. Nasard 2 2/3′
25. Octavin 2′
26. Tierce 1 3/5′
27. Basson 16′
28. Trompette harmonique 8′
29. Hautbois 8′
30. Voix humaine 8′ (ab Frühjahr 2024)
-Tremblant-

Pedal31. Flûte 32′
32. Soubasse 16′
33. Flûte 16′
34. Flûte 8′
35. Bombarde 16′
36. Trompette 8′ Koppeln

III – II
III – I
II – I

III – III 4’
III – III 16’
III – I 16’
II – I 16’

I – P
II – P
III – P
III – P 4’

Koppeln als Pistons

III – II 4′
III – I 4′
I – I 4′
II – II 16′
II – II 4′

Die Rauenberger Kirche besitzt außerdem seit 1986 eine Chororgel (4/P), die für unsere Kirchenkonzerte und für die musikalische Gottesdienstgestaltung vom Altarraum aus genutzt wird. Sie hat die Disposition:
Gedackt 8‘
Principal 4‘
Octav 2‘
Zymbel 2f.
Subbass 16‘
Koppel M-P